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DER MANN DES ZUFALLS Komödie von
Yasmina Reza Das Abteil eines Zuges von Paris nach Frankfurt. Ein Mann. Eine Frau. Er ist Schriftsteller, ihr Lieblingsschriftsteller. Er umkreist seinen eigenen aus Alltäglichkeiten gesponnenen Gedankenraum, der monologisierend eine Atmosphäre der Distanz entstehen lässt. Sie ist überwältigt vom Zufall dieser Begegnung und führt einen Selbstdialog mit dem Schriftsteller. Gibt es die Möglichkeit eines wirklichen Dialogs? "Die äusserste Banalität wäre das passendste, das leichteste ..." einen Gesprächsfaden zu knüpfen. Doch sie zögern ... wird es einen Dialog geben? Eine Komödie für zwei Personen: Petra Seitz und Beatus von Glenck geben ein Bouquet von Nuancen des "zeige-dich-ich-verberge-mich"-Spiels in der Begegnung zwischen Mann und Frau zum Besten. |
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Echos zur Handlung:
"Ein Mann und eine Frau in einem Zugabteil auf der Farhrt von Paris nach Frankfurt. Die Reise hat einen Anfang und ein Ende. Die Themen der Reisenden zwischen Leben, Enttäuschungen, Ängsten, Liebe und Tod hingegen sind endlos. Der Mann - Schriftsteller, die Frau - Lesende. Sie brauchen einander, zumindest als Lesende und als Schriftsteller. Möge die Liebe sie zueinanderführen und sie glücklich machen." I. Malina
"die sehnsucht als illusion, wenn der männliche autor - der mann des zufalls eben - von den dingen spricht (meint er dabei wirklich nur dinge) die, sobald man sie besitzt, an lebendigkeit einbüßen. die sehnsucht als illusion wenn die passionierte weibliche leserin im zugabteil, das sie mit dem mann des zufalls teilt, darüber philosophiert, dass die sehnsucht nach irrealem größer ist als die gefühle in der realen welt. die monologe, mit denen sich die beiden akteure einander nähern - er mit seinen eitelkeiten befasst in der rolle des hoffenden passiven genießers, sie als taktiererin der noch nicht stattgefundenen begegnung im dialog. beide geben die richtung und die position in ihrer weiteren beziehung bereits in der anfänglichen annäherung preis. als sie einander finden - ist ein aufatmen im raum zu fühlen- ein glückliches ende wie es für den tag der liebe und der liebenden nur recht ist. eine yasmina reza, wie sie auf den ersten blick verblüfft. aber diesmal ist es der beginn, der beginn an dem alles noch lebendig ist. das ende bleibt uns in diesem theaterstück erspart. es wird die illusion der sehnsucht sein. ein theaterabend den ich nicht missen möchte." E. Streibel